Der Brexit ist in aller Munde, denn nichts wird in den letzten Tagen so kontrovers diskutiert, wie dieses Ereignis. Beim Brexit handelt es sich um einen potenziellen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (EU).  Für Donnerstag den 23.06.2016, hat die britische Regierung unter Premierminister David Cameron ein Referendum über den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union angesetzt. Diese Entscheidung wird nicht nur weitreichende Folgen für die Insel haben, sondern auch für den Rest der EU, denn denkbar wäre, dass weitere Länder es Großbritannien gleich tun. Nach Schätzungen der Unternehmensberatung Pricewaterhouse Coopers könnten bis Ende des Jahrzehnts gut 100.000 Jobs in Londons Finanzindustrie vernichtet werden durch den Austritt aus der EU. Dafür werden Banken wie HSBC, JP Morgan oder die Deutsche Bank im Falle eines Brexits Stellen in London streichen und ihre Standorte im EU-Raum auszubauen. Langfristige Folgen sind aus der heutigen Perspektive nur schwer einschätzbar.

Kurzfristige Auswirkungen dieser Entscheidungen wird man sicherlich sofort an den internationalen Finanzmärkten live miterleben können. Sowohl die Währungspaare mit der Abkürzung GBP und EUR, aber auch die Indizes – allen voran der FTSE 100 und der DAX werden sicherlich volatile Bewegungen vollziehen. Wirklich kalkulierbar sind solche Ereignisse und die Reaktionen der Marktteilnehmer nicht. Gerade deshalb gehen in den vergangenen Tagen vermehrt Mails von den Brokern raus und klären ihre Kunden über die vermeidlichen Risiken auf. In vielen Fällen verkünden die Broker auch eine Marginerhöhung für die betroffenen Werte und Märkte, um die Kunden, die trotz der Abstimmung positioniert sind, vor möglichen Margincalls zu schützen.

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Wie verhält sich jetzt ein Trader in solchen Situationen am besten? Nun grundsätzlich, ermöglichen volatile Märkte große Gewinnpotenziale, jedoch man muss immer das Risiko im Vergleich zum Gewinn abwägen. Es gibt einige an erfolgreichen Newstradingstrategien, die ich auch in meinem Trading nutze, nur würde die Darlegung den Rahmen dieses Newsletters sprengen. Einige Videos zum Thema Newstrading finden Sie in meiner Videothek.

Eine Alternative ist sicherlich sich an der Seitenlinie zu positionieren und gerade Intradaypositionen, in den betroffenen Märkten eng anzusichern oder ggf. zu schließen. Das Problem ist zum einen, dass die Märkte in solchen Sondersituationen nicht mehr sauber in ihren Trends laufen und zum anderen erhöhte Gefahr für Slippage entsteht. Dadurch werden die Ein- und Ausstiege in Trades viel schlechter ausgeführt, als man es eigentlich geplant hat und man läuft Gefahr ein höheres Risiko einzugehen.

Erfolgreiche Trades wünscht Ihnen Ihr

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